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Weltfrauentag - Diversität ist das Ziel

von Jeannine Lade-Berns

Gestern war Weltfrauentag. Doch es geht nicht mehr nur um die Rechte der Frauen. Es geht um Diversität - in jeder Hinsicht. Das Motto des diesjährigen Weltfrauentags lautete: "I am Generation Equality!" Gleichstellung, egal ob Frau oder Mann, alt oder jung, schwarz oder weiß. Es geht um die noch immer nicht gelösten Fragen, wie wir traditionelle Geschlechterrollen aufbrechen, Heterogenität hinter uns lassen oder Rassismus bekämpfen können. Gleichberechtigung, das ist für die Personalisten nicht nur ein Frauenthema, sondern betrifft alle Menschen. Tage wie der Weltfrauentag sorgen aber dafür, dass die Entwicklung voranschreitet. Deshalb sollte er gebührend gefeiert werden!

Weltfrauentag 2020 - erste Erfolge zu verzeichnen

Laut einer Studie von Ernst & Young, deren Ergebnisse im Januar diesen Jahres veröffentlicht wurden, haben 3/4 aller börsennotierten Konzerne mindestens eine Frau im Vorstand. Der Frauenanteil wächst, wenngleich auch nur recht langsam. Weibliche CEOs führen immerhin schon fünf der 160 DAX-Unternehmen. Ein Anfang ist gemacht, es gibt aber noch ordentlich Luft nach oben. Am häufigsten schaffen es Frauen in die Chefetagen von Telekommunikations-Unternehmen. Hier liegt ihr Anteil bei 16 Prozent, gefolgt von der Automobil- und Logistikbranche. Schlusslicht bilden die Energieversorger und Medienunternehmen. Dort sucht man Frauen im Vorstand vergeblich.

Gleichberechtigung in Firmen zu etablieren ist nicht nur eine Frage von Frauenförderung. Es ist ganz klar eine Kulturfrage. Denn für Unternehmen, die Diversität leben, ist auch die Gleichstellung von Frauen kein großes Thema. Herkunft, Alter, Glaube, Geschlecht oder sexuelle Orientierung: Der Schlüssel zum Erfolg lautet Vielfalt.

Der Schlüssel zum Erfolg lautet Vielfalt

Wo sich Unterschiede zu einem gemeinsamen Ziel verbinden, ergeben sich große Chancen. Es liegt im Eigeninteresse von Unternehmen, diese zu nutzen. Vielfältige Teams treffen die besseren Entscheidungen, sind sogar effektiver. Denn es gibt viele unterschiedliche Betrachtungsweisen in heterogenen Entscheidungszirkeln. Sicher ist die Kommunikation mitunter aufwendiger, jedoch werden viele Dinge in Entscheidungsprozessen so bereits initial bedacht. Am Ende gibt es kaum böse Überraschungen.

Diverse Teams entwickeln mehr neue Lösungen durch unterschiedliche Perspektiven und Sichtweisen. Eine enorme Innovationskraft, die nicht ungenutzt bleiben darf. Nur so können Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf den demografischen Wandel, auch in Zukunft erfolgreich sein.

Bei den Personalisten schon lange gelebt

Generation Equality: Das Motto des Weltfrauentages 2020 - bei den Personalisten schon lange gelebter Alltag. Divers angelegte und darüber hinaus agile Teams sowie die Authentizität jedes Einzelnen führen zum gemeinsamen Erfolg. Aber auch die soziale Vielfalt hat einen direkten Einfluss auf die Teamleistung. So können Männer von Frauen profitieren und umgekehrt, jüngere Kollegen von älteren und umgekehrt. Aber auch unterschiedliche berufliche Erfahrungen sorgen für bestmögliche Ergebnisse.

Die Personalisten schaffen es, in den agilen Teams miteinander zu debattieren und die Denkweise ihrer Kollegen konstruktiv kritisch zu begleiten. Ziel ist ein breiteres Spektrum von Lösungen und Optionen. Durch Debattieren verbessert sich die Qualität von Entscheidungen im Team. Bei den Personalisten werden Ideen und Lösungen ausdiskutiert, ohne die Lust am gemeinsamen Arbeiten zu verlieren. Und das völlig unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung.

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